Wagner, Richard (1813-1883) Komponist - Ich weiss nicht, wie der Liebe
Gott einmal mein Lebenswerk bewerten wird. In den letzten Wochen habe ich
über fünfzig Partiturseiten vom Parsifal geschrieben und drei jungen
Hunden das Leben gerettet. Warten wir ab, was gewichtiger auf die
Waagschale drücken wird.
Wagner, Richard - Was erwarten wir denn von einer Religion, wenn wir
das Mitleid mit den Tieren ausschliessen?
Wagner, Richard - War uns der Anblick des den Göttern geopferten
Stieres ein Greuel geworden, so wir nun in sauberen von Wasser
durchspülten Schlachthäusern ein tägliches Blutbad der Beachtung aller
derer entzogen die beim Mittagsmal sich die bis zur Unkenntlichkeit
hergerichteten Leichenteile ermordeter Haustiere wohlschmecken lassen
sollen. Es sollte uns fortan nur daran gelegen sein, der Religion des
Mitleidens, den Bekennern des Nützlichkeitsdogmas zum Trotz, einen
kräftigen Boden zu neuer Pflege bei uns gewinnen zu lassen.
Walker, Alice (Schriftstellerin) - Als wir eines Tages über Freiheit
und Gerechtigkeit sprachen, sassen wir gerade bei Steaks. Ich esse Elend,
dachte ich mir, als ich den ersten Bissen zu mir nahm. Und spuckte ihn
aus.
Weitzel, Günther - Das christliche Gewissen kann sich mit der
Nichtanwendung des 5. Gebotes auf die Schlachttiere nicht zufriedengeben.
Wer einmal ein Schlachthaus besichtigt hat, pflegt von dem Gesehenen mehr
oder weniger schockiert und angwidert zu sein. Fast jeder kommt zu der
Ansicht, dass brutale Erschlagen von Tieren, die man zuerst herangezogen
und gemästet hat, um sie schliesslich aufzufressen, der heutigen
Menschheit und speziell des Christentums unwürdig ist
Weizsäcker, Ernst U. von (Leiter des Wuppertal-Instituts für Klima,
Umwelt und Energie) - Die Beiträge der Rinderhaltung zum Treibhauseffekt
sind ähnlich gross wie die der des gesamten Autoverkehrs, wenn wir die
Waldrodung fürs Rind und für Futtermittel einbeziehen.
Welk, Ehm - Nicht Grausamkeit und Bösartigkeit verursachen den
millionenfachen Aufschrei der gequälten Kreatur, menschliche Unwissenheit
und Gleichgültigkeit rufen ihn hervor. Darum muss der Kampf für das Tier,
soll er wirksam sein, gegen diese Feinde im Biedermannsrock geführt
werden.
Welk, Ehm - Eine vollständige Religion wird die Liebe zum Mitgeschöpf
mit umfassen müssen.
Welk, Ehm - Die Ansicht, das Tier habe keine Seele, schwindet in den
nördlichen Ländern zum Glück immer mehr, und wenn daraus auch noch nicht
die notwendige Folgerung gezogen wird, so ist der Zustand doch schon als
ein Fortschritt zu begrüssen.
Wilder, Thornton (1897-1975) Schriftsteller - Der ewige Jammer mit den
Weltverbesserern ist, dass sie nie bei sich selbst anfangen.
WorldWatch Institut - Der hohe Fleischverbrauch kostet auch
Menschenleben. Wer viel Fleisch isst, wird anfälliger für
Wohlstandskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, die zu den
verbreitesten Todesursachen in den Industrieländern zählen.
WorldWatch Institut - Fleischreiche Ernährung trägt zu den häufigsten
Todesursachen, nämlich Herzkrankheiten, Schlaganfällen und bestimmten
Krebsarten bei.
WorldWatch Institut - Die gesundheitsschädlichen Auswirkungen
übermässigen Fleischverzehr rühren grossenteils aus dem her, was
Ernährungswissenschaftler als das ´grosse Eiweissfiasko´ bezeichnen - der
irrtümliche Glaube der Menschen im Westen, sie müssten grosse Mengen an
Eiweiss verzehren.
Important Notice : Contributions and articles
published on the animal_net website are the responsibility of the
individuals who wrote them, and do not necessarily represent the
opinions of animal_net