- T -
Tagore, Rabindranath (1861-1941) indischer Dichter und Philosoph -
"Der Weg der Vollendung" - Dies ist der Grund, warum Indien ein ganzes
Volk, das sich einst vom Fleisch ernährte, diese Nahrung aufgab, aus dem
Gefühl der Liebe zu allem Lebendem - eine Tatsache die einzig dasteht in
der Geschichte der Menschheit.
Tesla, Nikola (1856-1943) Erfinder, z.B. Fernsteuerung, Radio,
Mehrphasenwechselstromnetz, Wechselstrommotoren - Dem Anbau von Gemüse ist
sicherlich der Vorzug zu geben, und ich denke, dass die vegetarische
Lebensweise eine empfehlenswerte Abweichung von den bestehenden
barbarischen Gewohnheiten ist. ... Viele Rassen, die fast ausschliesslich
von Gemüse leben, weisen eine hervorragende Körperverfassung und Stärke
auf. ... In Hinsicht auf diese Tatsachen sollte jede Anstrengung
unternommen werden, das mutwillige und grausame Schlachten von Tieren zu
beenden, das unsere moralischen Werte zerstören muss. ... Es scheint keine
philosophische Notwendigkeit für Nahrungsmittel zu geben. Wir können uns
organisierte Wesen vorstellen, die ohne Nahrung leben und die gesamte
Energie, die sie zur Ausübung ihrer Lebensfunktionen benötigen, aus der
Umgebung beziehen.
Thoreau, Henry David (1817-1862) US-Schriftsteller - Ich hege keinen
Zweifel darüber, dass es ein Schicksal des Menschengeschlechts ist, im
Verlaufe seiner allmählichen Entwicklung das Essen von Tieren hinter sich
zu lassen, genauso wie die wilden Naturvölker aufgehört haben, sich
gegenseitig aufzuessen, nachdem sie in Kontakt mit zivilisierteren
gekommen waren.
Tolstoi, Leo (1828-1910) Humanist, Autor (u.a. "Krieg und Frieden") -
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.
Tolstoi, Leo - Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt und
damit auch von der Tierquälerei zur Menschenquälerei.
Tolstoi, Leo - Das Mitleid bleibt immer dasselbe Gefühl, ob man es für
einen Menschen oder für eine Fliege empfindet. Der dem Mitleid zugängliche
Mensch entzieht sich in beiden Fällen dem Egoismus und erweitert dadurch
die moralische Befriedigung seines Lebens.
Tolstoi, Leo - Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut ; Kannst Du
kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser ; keine Fische und Insekten
- noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was
möglich ist und was nicht - Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst
- Darauf kommt alles an.
Tolstoi, Leo - Fleischessen ist ein Überbleibsel der grössten Rohheit;
der Übergang zum Vegetarismus ist die erste und natürlichste Folge der
Aufklärung.
Tolstoi, Leo - Vegetarismus gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen
können, ob das Streben des Menschen nach moralischer Vollkommenheit ernst
gemeint ist.
Tolstoi, Leo - Wenn der Mensch ernstlich und aufrichtig den moralischen
Weg sucht, so ist das erste, wovon er sich abwenden muss, die
Fleischnahrung: denn abgesehen von der Aufregung der Leidenschaften, die
durch diese Nahrung verursacht wird, ist dieselbe ganz einfach unsittlich,
weil sie eine dem sittlichen Gefühl wiedersprechende Tat, das
Morden,erfordert.
Tolstoi, Leo - Der Mensch kann leben und gesund sein, ohne dass er zu
seiner Ernährung Tiere tötet. Wenn er also Fleisch isst, so ist er
mitschuldig am Morde von Tieren, nur um seinen Geschmack zu schmeicheln.
So zu handeln, ist unmoralisch. Das ist so einfach und unzweifelhaft, dass
es unmöglich ist, nicht beizustimmen. Aber weil die Mehrzahl noch am
Fleischgenuss hängt, so halten ihn die Menschen für gerechtfertigt und
sagen lachend: 'Ein Stück Beefsteak ist aber doch eine schöne Sache, und
ich werde es heute mit Vergnügen zu Mittag essen.'
Tolstoi, Leo - Die Menschen gehen lieber zugrunde, als dass sie ihre
Gewohnheiten ändern.
Trojan, Johannes - Hab Achtung vor jedwedem Leben, Das dir in deine
Hand gegeben! Und mag es noch so bescheiden sein! Das grösste Geheimnis
schliesst es doch ein! Das schwächste Tierlein, die kleinste Pflanze
Deutet aufs wunderbare Ganze!
Twain, Mark (Autor) - Man kann die Erkenntnisse der Medizin auf eine
knappe Formel bringen: Wasser mässig genossen, ist unschädlich.
Twain, Mark - Ich finde, der stärkste Einwand gegen seine Intelligenz
ist die Tatsache, daß er (Mensch) sich angesichts dieses (historischen)
Sündenregisters selbst zum Leittier erklärt, während er doch eigentlich
ganz ans Ende gehört.
|