Animal_Net - Quotes

Auf diesen Seiten finden Sie deutsche Zitate ueber Tiere und den Vegetarismus.

Quotes
Citations
Zitat
A B C D E F G H I J K L M N O
P Q R S T U V W X Y Z Andere

- P -

Papst, Johannes Paul II (Oberhaupt der röm.-kath. Kirche.) - Es ist gewiss, dass Tiere zum Nutzen des Menschen geschaffen wurden; das heisst, dass sie auch für Experimente benutzt werden können.

Paracelsus (1493-1541) Arzt, Naturforscher u. Philosoph - Jedes Land bringt alles das hervor, was für seine Bewohner als Nahrung und als Arznei vonnöten ist. Kohl: Er ist unter den Kräutern das Edelste, das gegessen wird.

Pasternak, Boris (1890-1960) russischer Schriftsteller - Wer die Wahrheit sucht, muss allein bleiben und mit all denen brechen, die sie nicht genügend lieben.

Paul, Jean (1763-1825) deutscher Dichter - Gerechter Gott! Aus wie vielen Marterstunden der Tiere lötet der Mensch eine einzige Festminute für seine Zunge zusammen!

Pilgrim, Volker Elis (Schriftsteller) - Das Fleisch, das wir essen, ist ein mindestens zwei bis fünf Tage alter Leichnam.

Pitman, Sir Isaac (Erfinder der engl. Stenographie) - Ein Grund für den Vegetarismus sollte mehr, als gewöhnlich geschieht, herangezogen werden. Ich meine den Appell an das sittliche Bewusstsein, dass wir nicht durch Stellvertreter tun lassen dürfen, was wir nicht selbst tun würden. Ich habe kein sittliches Bedenken dagegen, meine Stiefel zu reinigen, meinen Tisch abzustauben oder auch mein Büro auszufegen. Mein Gefühl würde nicht verletzt werden durch Verrichtung dieser und hundert anderer Handarbeiten. Aber ich könnte keinen Ochsen niederschlagen, kein Schaf, besonders kein Lamm schlachten, keinem Geflügel den Hals umdrehen. Wenn ich das nicht tun kann, ohne meine besten Gefühle zu verletzen, so lehne ich es ab, eine andere Person es für mich tun zu lassen mit Verletzung ihrer Gefühle. Wenn kein anderer Grund zugunsten unserer Vereinigung spräche, so würde dieser eine genügen, um mich zur Annahme der fleischlosen Diät zu bestimmen. Sir Isaac Pitman 1875 an die Vegetarian Society Manchester.

Plinius (Römischer Schriftsteller) - Sie sollen sich lieber an dem gesunden Kohl und an Getreidebrei halten als an Fasane und Perlhühner.

Plutarch (45-125) griech. Philosoph und Schriftsteller - Für ein kleines Stücklein Fleisch nehmen wir den Tieren die Seele sowie Sonnenlicht und Lebenszeit, wozu sie doch entstanden und von Natur aus da sind.

Plutarch - Niemals sollen die Menschen so weit sich vergessen und die lebende Kreatur behandeln wie alte Schuhe und abgenützte tote Geräte, die sie fortwerfen mögen, wenn sie nicht mehr zu gebrauchen sind. Wir sollen es nicht tun, und uns niemals bei alten lebendigen Wesen nach dem Nutzen fragen, den sie nur schwach oder gar nicht mehr haben. Wir sollen sie behalten, und sei es auch nur, um daraus Barmherzigkeit gegen Menschen zu lernen. Ich würde kein altes Pferd und keinen alten Ochsen, der sich einmal für mich geplagt hat, verkaufen können...

Plutarch - Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erstemal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrien, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen. Es handelt sich gewiss nicht um Löwen und Wölfe, die wir zum Selbstschutz essen - im Gegenteil, diesen Tieren schenken wir gar keine Beachtung; vielmehr schlachten wir harmlose, zahme Geschöpfe ohne Stacheln und Zähne, die uns onehin nichts anhaben könnten. Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen. Wenn ihr nun behaupten wollt, dass die Natur solche Nahrung für euch vorgesehen hätte, dann tötet selbst, was ihr zu essen gedenkt - jedoch mit euren naturgegebenen Mitteln, nicht mit Hilfe eines Schlachtmessers, einer Keule oder eines Beils.

Prasad, Rajendra Dr. (1884-1963) Indischer Staatspräsident - Ich glaube kaum, daß irgendein anderes Land eine solche große Anzahl von Vegetariern innerhalb seiner Bevölkerung aufweist und sich seit Generationen schon der Fleischkost enthalten hat, und dieses nicht nur deshalb, weil man sie etwa für ungeeignet für den Menschen hielt, sondern weil man sie sogar als schädlich für die geistige Entwicklung ansah!

Prescott, William - Je würdiger ein Volk ist, umso edler verhält es sich gegen Schwächere, ritterlicher gegen Frauen, barmherziger gegen Tiere.

Prinz Max von Sachsen (1870-1951) kath. Theologieprofessor - Nicht eine milde Form der Schlachtung, sondern ihre Beseitigung soll man anstreben. Je mehr man das Schlachten 'human' zu gestalten sucht, desto mehr stärke man die Sache der Metzgerei selbst. Ein wirklich konsequenter Standpunkt des Tierschutzes wird erst dann gewonnen sein, wenn die Menschheit sich entschlossen haben wird, das Töten und Essen der Tiere aufzugeben.

Pythagoras (-582--496) griech. Philosoph und Mathematiker - Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.

Pythagoras - Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen der Angst taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und den Vogel verspeist, dem er selber das Futter gereicht hat - wie weit ist ein solcher noch vom Verbrechen entfernt?

Important Notice : Contributions and articles published on the animal_net website are the responsibility of the individuals who wrote them, and do not necessarily represent the opinions of animal_net

Email the Webmaster

Last Update : 23/05/2005 20:15