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Hagen, Nina (Sängerin) - Als mein Sohn Otis kürzlich im Flugzeug
Fleisch vorgesetzt bekam, hat er gemeckert: «Bäh, das stinkt.» Gekochtes
Fleisch stinkt wirklich. Seit 1983 verzehre ich keines mehr.
Haller, Albrecht von (1708-1777) Schweizer Universalgelehrter, Arzt u.
Schriftsteller - Die fleischlose Diät ernährt einen Menschen vollständig,
verlängert sein Leben und heilt solche Krankheiten oder beugt ihnen vor,
welche wir der Schärfe oder Unreinheit des Blutes zuschreiben.
Hebbel, Friedrich (1813-1863) Autor - Die Menschheit lässt sich keinen
Irrtum nehmen, der ihr nützt.
Hedin, Sven (1865-1952) schwedischer Asienforscher - Ich habe es nie
über mich gewinnen können, ein Lebenslicht auszulöschen, das aufs neue
anzuzünden mir die Macht fehlt.
Heuss, Theodor - Je früher unsere Jugend von sich aus jede Roheit gegen
Tiere als verwerflich anzusehen lernt, je mehr sie darauf achtet, dass aus
Spiel und Umgang mit Tieren nicht Quälerei wird, desto klarer wird auch
später ihr Unterscheidungsvermögen werden, was in der Welt der Grossen
Recht und Unrecht ist.
Hieronymus (331-420) Hieronymus von Bethlehem; Heiliger, Kirchenvater.
- cibi innocentes, unschuldige Speisen, sind Speisen, die ohne
Blutvergiessen gewonnen werden.
Hieronymus - Der Gebrauch des Weines [also der ganze
Alkoholismus] hat mit dem Fleischessen angefangen nach der Sintflut. Der
Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt - aber seit der
Sintflut hat man uns die Fasern und die übelriechenden Säfte des
Tierfleisches in den Mund gestopft, wie man in der Wüste dem murrenden,
sinnlichen Volke Wachteln zuwarf. Jesus Christus, welcher erschien, als
die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang [Genesis 1:29]
verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu
essen,...
Hinduismus - Lebewesen persönlich töten, sie durch andere töten lassen
und zum Töten ermutigen, sind die drei Hauptformen gewalttätigen Tötens.
Als schuldig werden auch diejenigen bezeichnet, die Fleisch kaufen, essen
oder kochen.
Hippokrates (460-370) Arzt - Die Menschen bekamen nämlich von der
schweren tierischen Kost viele ernste Beschwerden .... aus diesem Grunde
haben dann auch diese, glaube ich, eine ihrer Natur entsprechende
Ernährung gesucht und diese gefunden, die wir jetzt zu uns nehmen. Die
Nahrungsmittel sollen unsere Heilmittel und die Heilmittel unsere
Nahrungsmittel sein. Bei der Nahrung kommt alles auf den Nutzerfolg an.
Manches, was als nahrhaft angesehen wird, ergibt in vielen Fällen diesen
Effekt nicht und umgekehrt. Wohlgetan ist es, die Gesunden sorgfältig zu
führen, damit sie nicht krank werden.
Holler, Wilhelm - Ich bin dankbar das Gott mich erwachen und erkennen
ließ, hätte er mich weiter schlafen lassen, so würde ich heute noch die
Tiere unsere Mitgeschöpfe verspeisen. Auch wenn wir durch unsere
Gesellschaft geprägt werden, so gab uns die göttliche Fügung von allen
Lebewesen den meisten Verstand mit. Wir sollten ihn nutzen um eigenständig
zu handeln und uns nicht vom gesellschaftlichen Strudel mitreißen lassen.
Letzteres führt dazu daß andere für uns denken.
Holzer-Sprenger, Marie-Luise (Autorin von: Die Natur: Dein irdischer
Lebensquell, Vegetarische Rohkost - die Alternative) - Fleisch ist ein
Stück Lebenskraft, solange es lebt.
Horaz (65-8) Quin. Horatius, klassischer Dichter Roms - Wage es, weise
zu sein! Höre auf, Tiere zu töten! Wer die Stunde des rechten Lebens
hinausschiebt, gleicht nur dem Bauern, der darauf wartet, dass der Fluss
versiegt, ehe er ihn überquert.
Hugo, Victor - Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren
Zeit gekommmen ist.
Humboldt, Alexander von (1769-1859) Begründer der wissenschaftlichen
Erdkunde - Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger
Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe
Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die
scheusslichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen
begehen oder doch gleichgültig zulassen. Können wir uns wundern, dass
diese sogenannten Kulturvölker immer mehr einem furchtbaren Weg des
Abstieges entgegengehen?
Humboldt, Alexander von - Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben,
hundert Ackerbauer und tausend Gärtner.
Humboldt, Alexander von - Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer
Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der
kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.
Humboldt, Alexander von - Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese,
d.h. als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten
Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Erbsen, Linsen und
Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren.
Huxley, Aldous - Die medizinische Wissenschaft hat in den letzten
Jahrzehnten so ungeheure Fortschritte gemacht, dass es praktisch keinen
gesunden Menschen mehr gibt.
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