Gandhi, Mahatma (1869-1948) Führer der ind. Selbständigkeitsbewegung,
Nobelpreis 1913 - Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation
kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.
Gandhi, Mahatma - Für mich ist das Leben eines Lamms nicht weniger
wertvoll als das Leben eines Menschen. Und ich würde niemals um des
menschlichen Körpers willen einem Lamm das Leben nehmen wollen. Je
hilfloser ein Lebewesen ist, desto grösser ist sein Anspruch auf
menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit.
Gandhi, Mahatma - Ich glaube, dass geistiger Fortschritt an einem
gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen
zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten.
Gandhi, Mahatma - Die Erde hat genug für die Bedürfnisse eines jeden
Menschen, aber nicht für seine Gier.
Gandhi, Mahatma - Ich fühle zutiefst, das geistiges Wachstum in einem
gewissen Stadium uns gebietet, damit aufzuhören, unsere Mitgeschöpfe zur
Befriedigung unserer Leiblichen Bedürfnisse zu schlachten.
Gandhi, Mahatma - Die Vivisektion ist das schwärzeste aller schwarzen
Verbrechen, deren der Mensch sich heute schuldig macht.
Giri, Vekanta (1894-1980) Indischer Staatspräsident - Ich bin einer von
jenen, die überzeugt sind, daß die gesündeste und naturgemäßeste Nahrung
die Gemüse, Früchte und Milchprodukte für den Menschen bleiben und daß die
vegetarische Kost ein einfaches Leben und hohes Denken gewährleistet.
Goethe, Johann Wolfgang von (1749-1832) deutscher Dichter - Die
religiöse Erfurcht vor dem, was unter uns ist, umfaßt natürlich auch die
Tierwelt und legt den Menschen die Pflicht auf, die unter ihm entstehenden
Geschöpfe zu ehren und zu schonen.
Goltz, Bogumil - Es ist ein unergründliches Geheimnis mit den Tieren,
ihren Bestimmungen und ihrer Beziehung zum Menschen, und so viel begreift
selbst der nüchterne Sinn und Verstand, dass der Mensch das Tier nicht als
blosses Mittel für sein eigenes Dasein anzusehen berechtigt ist. Es ist
ein himmelschreiendes Unrecht, das den „vernunftlosen“ Geschöpfen von der
sogenannten vernünftigen Kreatur angetan wird.
Gore, Martin (Musiker) - Fleisch - nein danke. Meine Liebe zu den
Tieren und zur Natur verbietet es mir, Tiere und ihr Fleisch zu essen.
Diese Überzeugung habe ich schon seit mehr als zehn Jahren.
Gorki, Maxim (1868-1936) russischer Schriftsteller. - Nach manchen
Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln,
einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
Görres, Joseph von (1776-1848) katholischer Romantiker, Schriftsteller.
- Wer über das gewöhnliche Leben hinaus will, der scheut blutige Nahrung
und wählt nicht den Tod zu seinem Speisemeister.
Grzimek, Bernhard (1909-1987) deutscher Zoologe, Tierfilmer, Autor
"Serengeti darf nicht sterben" - Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die
Klage eines Eier-Industriellen gegen mich abgewiesen, wonach mir untersagt
werden sollte, die ohne Tageslicht in Engstkäfigen gehaltenen
Batterie-Hühner als KZ-Hühner zu bezeichnen. Den Ausdruck KZ-Hühner, der
im übrigen nicht von mir erfunden worden war, haben die früheren
KZ-Insassen Kirchenpräsident Martin Niemöller und Motoren-Erfinder Dr.
Wankel ausdrücklich gebilligt.
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