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da Vinci, Leonardo (1452-1519) ital. Universalgenie - Du hast den
Menschen als König der Tiere bezeichnet - ich aber würde sagen: König der
Raubtiere, unter denen du das grösste bist; denn hast du sie nicht
getötet, damit sie dir zur Gaumenbefriedigung dienen, wodurch du dich zum
Grabe aller Tiere machst? Erzeugt denn die Natur nicht genug Vegetabilien,
mit denen du dich sättigen kannst?
da Vinci, Leonardo - Ich habe schon in
jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird
kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen
betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder.
da Vinci, Leonardo - Wahrlich ist der
Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die
ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!
da Vinci, Leonardo - Es wird ein Tag
kommen, an dem die Menschen über die Tötung eines Tieres genauso urteilen
werden, wie sie heute die eines Menschen beurteilen. Es wird die Zeit
kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir
heute das Essen von unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.
Darwin, Charles (1809-1882) Brit. Naturforscher - Wir lieben es nicht,
Tiere, die wir zu unseren Sklaven gemacht haben, als ebenbürtig zu
betrachten.
Darwin, Charles - Die Tiere empfinden
wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.
Degenhardt, Franz Josef (Deutscher Dichter, Folk-Sänger und
promovierter Rechtsanwalt) - Man verzehrte Artgenossen, selbst das
liebenswerte Schwein, Doch die aufrecht gehen konnten, fraß man nicht –
man grub sie ein!
Deschner, Karlheinz (Schriftsteller, Philosoph, Dr. phil,
Kirchenkritiker.) - Gegenüber dem Tier ist der Mensch
Gewohnheitsverbrecher.
Deschner, Karlheinz - Die Speisekarte - das blutigste Blatt, das wir
schreiben.
Deschner, Karlheinz - Fleisch macht das Essen nicht schlechter, aber
den Esser.
Deschner, Karlheinz - Moralische Bedenken gegen Kalbsbraten? Von seiten
der Erzieher nicht. Von seiten der Jurisprudenz nicht. Von seiten der
Moraltheologie nicht. Von tausend anderen moralischen Seiten nicht. Von
der des Kalbes vielleicht?
Deschner, Karlheinz - Wer Tiere isst, steht unter dem Tier.
Deschner, Karlheinz - Tierfreunde: erst Lämmchen streicheln, dann
Lammbraten; erst den Angler anpöbeln, dann Forelle blau. Jäger mögen sie
nicht: - Wildbret!
Deschner, Karlheinz - Verdient eine Menschheit, die Trilliarden Tiere
tötet, nicht eben das, was sie dem Tier antut?
Deschner, Karlheinz - Eine Gesellschaft, die Schlachthäuser und
Schlachtfelder verkraftet, ist selber schlachtreif.
Diamond, H. - Menschen haben nicht eine einzige anatomische
Voraussetzung, die darauf hinweist, daß wir für den Verzehr von Fleisch
geschaffen sind.
Diderot, Denis (1713-1784) franz. Enzyklopädist - Gibt es nicht
Nahrungsmittel, ohne das man Blut gebraucht? Heisst es nicht die Menschen
zur Grausamkeit ermutigen, wenn man ihnen gestattet, den Tieren das Messer
in das Herz zu stossen?
Dostojewski (1821-1881) - Liebe die Tiere, liebe jegliches Gewächs und
jegliche Dinge! Wenn du alles liebst, so wird sich dir das Geheimnis
Gottes in allen Dingen ofenbaren, und du wirst schließlich alle Welt mit
Liebe umfassen!
Drewermann, Eugen (Theologe, Philosoph, Priester, Psychotherapeut) -
Gedenke auch unserer älteren Schwestern und Brüder, der Tiere. Verbiete
dem Menschen, Tiere zu töten, um sie zu essen. Denn auch sie sind fühlende
Wesen, auch in ihnen wohnt die Sehnsucht nach Leben; unsere Weggefährten
sind sie auf dem gemeinsamen Weg zur Unsterblichkeit. Solange noch
Menschen Tiere töten, werden sie auch Kriege führen. Solange Menschen
Tiere essen, werden sie ihre unschuldigen Opfer zu Tode quälen: zu
Hunderttausenden in den Labors und Massenzuchtanstalten, zu Millionen in
den Schlachthöfen der Städte, zu Myriaden in den Weltmeeren. Ihr Blutstrom
darf nicht länger mehr als Nahrung dienen, ihr Leib nicht länger mehr als
Rohstoff, ihr Leben nicht länger mehr als Lebensmittel für uns Menschen.
Verbiete uns, Herr, das tägliche Fleisch. Das tägliche Brot gib uns heute.
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