Bach, Dr. Edward (1886-1936) Entwickelte die Bach-Blüten-Therapie -
Die Menschheit steht schon tief in der Schuld des Tierreichs, dessen
Angehörige sie gequält und vernichtet hat.
Basilius der Grosse (329-379) Kirchenvater und Erzbischof von Cäsarea -
Der Leib, der mit Fleischspeisen beschwert wird, wird von Krankheiten
heimgesucht, eine mässige Lebensweise macht ihn gesünder und stärker und
schneidet dem Übel die Wurzel ab. Die Dünste der Fleischspeisen verdunkeln
das Licht des Geistes. Man kann schwerlich die Tugend lieben, wenn man
sich an Fleischgerichten und Festmahlen erfreut. Unser Tisch muss zum
Denkmal der Tafel wahrer Christen dienen.
Bebel, August (1840-1913) dt. sozialdemokrat. Politiker, 1869
Mitbegründer der Sozialdemokrat. Arbeiterpartei. - Offenbar tritt in dem
Masse, wie die Kultur sich hebt, an die Stelle der Fleischkost die
Pflanzenkost.
Bentham, Jeremias (1748-1832) Englischer Philosoph und Sozialreformer -
Die Frage hat für die Menschen nicht zu lauten: Können die Tiere denken?
Sondern sie hat zu lauten: Können die Tiere leiden? Darüber aber gibt es
wohl keinen Streit, und das Wissen um diese Leidensfähigkeit muss daher
die Hauptsache sein bei jeder Betrachtung der Tierseele durch den
Menschen.
Bentham, Jeremias -
Der Tag mag kommen, an dem der Rest der belebten Schöpfung jene Rechte
erwerben wird, die ihm nur von der Hand der Tyrannei vorenthalten werden
konnten. Die Franzosen haben bereits entdeckt, daß die Schwärze der Haut
kein Grund ist, ein menschliches Wesen hilflos der Laune eines Peinigers
auszuliefern. Vielleicht wird eines Tages erkannt werden, daß die Anzahl
der Beine, die Behaarung der Haut oder die Endung des Kreuzbeins ebenso
wenig Gründe dafür sind, ein empfindendes Wesen diesem Schicksal zu
überlassen. Was sonst sollte die unüberschreitbare Linie ausmachen? Ist es
die Fähigkeit des Verstandes oder vielleicht die Fähigkeit der Rede? Ein
voll ausgewachsenes Pferd aber oder ein Hund ist ungleich verständiger und
mitteilsamer als ein einen Tag oder eine Woche alter Säugling oder sogar
als ein Säugling von einem Monat. Doch selbst wenn es anders wäre, was
würde das ausmachen? Die Frage ist nicht: Können sie denken? Können sie
sprechen? Sondern: Können sie leiden?
Bibel - Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen,
die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die
Samen bringen, zu eurer Speise.
Bibel - Du sollst nicht töten.
Bibel - Wolf und Lamm weiden zusammen, der Löwe frisst Stroh wie das
Rind [...]. Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf
meinem ganzen heiligen Berg, spricht der Herr.
Bibel - Ihr liegt auf Betten aus Elfenbein und faulenzt auf euren
Polstern. Zum Essen hohlt ihr euch Lämmer aus der Herde und Mastkälber aus
dem Stall. Ihr gröllt zum Klang der Harfe, ihr wollt Lieder erfinden wie
David. Ihr trinkt den Wein aus grossen Humpen, ihr salbt euch mit dem
feinsten Öl und sorgt euch nicht über den Untergang Josephs. Darum müssen
sie jetzt in die Verbannung, allen Verbannten voran. Das Fest der
Faulenzer ist nun vorbei.
Bibel - Da sagte Daniel zu dem Mann, den der Oberkämmerer als Aufseher
für ihn selbst sowie für Hananja, Mischaël und Asarja eingesetzt hatte:
Versuch es doch einmal zehn Tage lang mit deinen Knechten! Lass uns nur
pflanzliche Nahrung zu essen und Wasser zu trinken geben! Dann vergleiche
unser Aussehen mit dem der jungen Leute, die von den Speisen des Königs
essen. Je nachdem, was du dann siehst, verfahr weiter mit deinen Knechten!
Der Aufseher nahm ihren Vorschlag an und machte mit ihnen eine zehntägige
Probe. Am Ende der zehn Tage sahen sie besser und wohlgenährter aus als
all die jungen Leute, die von den Speisen des Königs assen. Da liess der
Aufseher ihre Speisen und auch den Wein, den sie trinken sollten, beiseite
und gab ihnen Pflanzenkost.
Bibel - Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein.
Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und
Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst
Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter,
das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange. Man tut nichts
Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg;
denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer
mit Wasser gefüllt ist.
Bibel - Das Land wird euch seine Früchte geben, daß ihr euch satt essen
könnt.Wer einen Ochsen schlachtet, ist eben als der einen Mann erschlüge -
Jesaja 66/3 Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde,
die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen
sie zur Nahrung dienen. Genisis 1:29
Bibel - [...] Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die
Verkäufer von Rindern Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort
sassen. Er machte eine Geissel aus Stricken und trieb sie alle aus dem
Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete
er aus, und ihre Tische stiess er um.
Bircher-Benner, Max Oskar (1867-1939) CH-Arzt, Begründer der
neuzeitlichen vegetarischen Ernährungstherapie - Die Ernährung ist nicht
das Höchste, aber sie ist der Boden, auf dem das Höchste gedeihen oder
verderben kann.
Bircher-Benner, Max Oskar - Je mehr Raum die
Fleischnahrung und die Reizmittel in der Kost einnehmen, um so geringer
werden die Leistungen, die Tugend und physischen Kräfte eines Volkes. In
denjenigen Völkern aber, welche an einer ausschliesslich oder vorwiegend
pflanzlichen Kost festhalten, schlummert eine überraschende
Entwicklungskraft... Die Wirkung der Nahrung erstreckt sich nicht nur auf
das Individuum, sondern auf die Reihe der Generationen.
Bircher-Benner, Max Oskar - Wir Ärzte werden an der
Universität über Krankheitsursachen nur sehr unzureichend ausgebildet.
Dies gilt insbesondere auf dem Ernährungsgebiet.
Blöchlinger, Erica Kalika - Was sind das für Tierfreunde und
Tierschützer, die ihre Schützlinge einsperren, jagen oder mästen, um sie
dann zu ermorden und zu essen?
Braun, Reinhold - Schlachthäuser sind Pestgeschwüre am Leibe der
Humanität. Alles Elend kommt von dieser Krankheit!
Brecht, Berthold - Welche Krankheit könnte so gefährlich sein, wie es
der Mensch ist ?
Bruker, Dr. med. M. O. (Arzt für innere Medizin und Gründer der GGB) -
In der universitären Ausbildung der Mediziner ist das Wissen um die
Zusammenhänge zwischen Fehlernährung und daraus resultierenden Krankheiten
ausgeschlossen. Dieser skandalöse Missstand ist bis heute nicht behoben
worden.
Bruker, Dr. med. M. O. -
Wir Ärzte werden an der Universität in den Zusammenhängen zwischen
Ernährung und Krankheiten nicht ausgebildet. Das klingt unglaublich, ist
aber wahr.
Buddha, Gautama (560-480) - Die Wesen mögen alle glücklich leben, und
keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an
anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb.
Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht.
Busch, Wilhelm (1832-1908) deutscher Dichter und Zeichner - Wahre
menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur Menschenfresserei, sondern
jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt.
Busch, Wilhelm - Bis auf
weiters Das Messer blitzt, die Schweine schrein, Man muss sie halt
benutzen, Denn jeder denkt "Wozu das Schwein, Wenn wir es nicht
verputzen?" Und jeder schmunzelt, jeder nagt Nach Art der Kannibalen, Bis
man dereinst "Pfui Teufel!" sagt Zum Schinken aus Westfalen.
Busch, Wilhelm - Mit allen
Kreaturen bin ich In schönster Seelenharmonie. Wir sind verwandt, ich
fühle es innig, Und eben darum liebe ich sie.
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